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Auslösung der Vitiligo

Die Vitiligo kann im Zusammenhang mit psychischer Belastung, intensiver Sonnenbestrahlung und Verletzungen der Haut (sog. Koebner-Phänomen) auftreten. Auch im Zuge einer Hormonumstellung (Schwangerschaft, Pubertät) wird über den Ausbruch der Vitiligo in Einzelfällen berichtet. Externe Faktoren können somit in der Auslösung der Vitiligo-Erkrankung eine Rolle spielen. Stress kann das Fortschreiten der Depigmentierung beschleunigen.

Ursache der Vitiligo

Häufig findet man in einer Familie mehrere Erkrankte. Die Bereitschaft, eine Vitiligo zu entwickeln, kann somit vererbt werden. Bis heute sind die Ursachen für die Entstehung der Vitiligo allerdings immer noch unklar. Drei Hypothesen werden derzeit in Betracht gezogen:

  • Bei der Autoimmunhypothese wird angenommen, dass körpereigene Substanzen die Pigmentzellen zerstören
  • Die Hypothese der Selbstzerstörung (Autoaggressionshypothese) der Pigmentzellen beruht auf der Annahme, dass ein Ungleichgewicht von bestimmten Enzymen in der pigmentbildenden Zelle und toxische Produkte der Pigmentbildung zur Zerstörung der Pigmentzellen (=Melanozyten) führen.
  • Die dritte Theorie ist die Neurogene (nervenbedingte) Hypothese. Durch einen Stoff, der von Hautnerven abgegeben wird, werden die Melanozyten zerstört. Dies könnte z. B. das beschleunigt Fortschreiten der Vitiligo bei Stress erklären. Bei Stress könnten z. B. diese Nervensubstanzen vermehrt in die Haut abgegeben werden.

Denkbar ist auch eine Kombination der drei genannten Theorien.




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