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Vitiligo und VitamineVitamine und Mineralien mit besonderem therapeutischen Wert:
B-VitamineLassen Sie sich auf Vitamin B12-Mangel und herabgesetzte Magensäureproduktion untersuchen. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, dass die Symptome von zu viel und zu wenig Magensäure leicht zu verwechseln sind. Bei herabgesetzter Magensäureproduktion wird man häufig guten Nutzen von B-Vitaminen haben. B-Vitamine sind am besten als ein Komplex aller B-Vitamine einzunehmen. Therapeutische Dosen einzelner B-Vitamine werden zusätzlich eingenommen. Es sind mit den obenstehenden Zuschüssen gute Resultate erzielt worden, aber die Dosierung einiger Stoffe ist sehr hoch gewesen und hat sich über etliche Monate gestreckt. PABADer Vitamin B-ähnliche Stoff PABA, welcher in den Hautzellen am stärksten konzentriert ist, ist in der Vitiligobehandlung umstritten. Manche vertragen keine großen Zuschüsse. Andere sehen es geradezu als eine Quelle für Vitiligo statt eine Kur dagegen. Große Dosen über eine längeren Zeitraum eingenommen, sind mit Leberentzündung und Schäden an Herz und Nieren verbunden worden. Nichtsdestoweniger gibt es mehrere Berichte über günstige Ergebnisse mit PABA zusammen mit den B-Vitaminkomplex und anderem. Es wurden in jenem Zusammenhang über 5-7 Monate 3-4 Mal täglich 100 mg PABA verabreicht. Einigen nutzt es, anderen nicht. Das kann man nicht im Voraus wissen. Nehmen Sie es nur unter klinischer Überwachung ein. MineralienZink und Kupfer sind u.a. für die Enzymproduktion des Körpers notwendig. Kupfer wird beispielsweise für die Aktivierung des Enzyms Tyrosinase benutzt. Dieses Enzym wird manchmal von den körpereigenen Antistoffen zerstört, aber Kupfermangel reduziert auch die Tyrosinaseproduktion des Körpers, die für die Melaninbildung nötig ist. Milchsäurebakterien und VerdauungsenzymeSorgen Sie dafür, dass ihre Darmflora und Verdauung optimal funktioniert. PABA trägt zur Normalisierung der Darmflora bei, aber Zuschüsse von Milchsäurebakterien und evt. Verdauungsenzymen können ebenfalls von Nutzen sein - auch im Bezug auf die Immunfunktion des Körpers. Phenylalanin und UV-StrahlenbehandlungDie Aminosäure L-Phenylalanin hat zusammen mit Langwellen-UV-Strahlenbehandlung gute Resultate erzielt. Phenylalanin wird in der Leber in Tyrosin umgebildet, welches weiter in Melanin umgebildet wird. Deshalb kann es verwunderlich erscheinen, dass man Tyrosin nicht direkt anwendet; aber vielleicht hat man die Erfahrung gemacht, dass das Tyrosin, welches der Körper selbst umbildet, besser wirkt. Die Phenylalanin-Dosierung liegt bei 50 mg/kg Körpergewicht, in manchen Fällen 100 mg/kg Körpergewicht. Die beste Nutzung der Phenylalaninergänzung erreicht man, indem man sie vormittags und abends von Mahlzeiten versetzt einnimmt. Wählen Sie ein Frühstück mit einem geringen Proteingehalt und warten Sie mindestens eine Stunde nach der Einnahme des Phenylalanins, bevor Sie wieder Essen zu sich nehmen. Es kann komisch erscheinen, dass Haut, die keine Pigmente enthält und deshalb besonders empfindlich gegenüber ultraviolettem Licht ist, mit UV-Licht behandelt wird. Diese Behandlungen sind in viel Fällen dazu imstande gewesen neues Pigment zu bilden. Auch UV-Behandlung ist langwierig. Hierbei handelt es sich typisch um 2-4 Behandlungen die Woche von jeweils ½ Stunde, aber auch was UV-Behandlung betrifft, werden nicht alle geholfen werden können. Dosierungsvorschläge zu den einzelnen Präparaten findet Ihr ebenfalls dort. |
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| Letzes Update ( Montag, 28. Juni 2004 ) | |