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Transplantation   PDF  Drucken  E-mail 

Therapie-Verbesserung für Vitiligo-Patienten

Eine mögliche Behandlung der sogenannten Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) ist die Transplantation von pigmentierten, gesunden Hautpartien eines Patienten auf erkrankte, depigmentierte Stellen.

Dermatologen der Freiburger Universitätsklinik haben die Transplantation körpereigener normalpigmentierter Haut auf depigmentierte Areale in Zusammenarbeit mit niederländischen Kollegen nun verfeinert. Statt – wie seit einigen Jahren praktiziert - Hautinseln oder sog. Spalthaut komplett zu verpflanzen, werden die vom Patienten gewonnen Melanozyten in Zellkultur vier Wochen lang vermehrt. Vor dem Aufbringen der so gezüchteten körpereigenen Pigmentzellen wird die Epidermis der depigmentierten Hautstellen mit einer hochtourigen Diamantfräse oder mit dem Erbium-YAG-Laser abgetragen. Anschließend werden die im Labor angezüchteten Melanozyten zusammen mit einem Fibrinkleber auf die vorbereitete Vitiligo-Zone aufgetragen.

Ist die transplantierte Hautregion nach etwa sieben Tagen abgeheilt, wird mit Hilfe von UVB-Bestrahlung die Pigmentierung angeregt. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung: Das betroffene Gebiet sollte seit mindestens einem Jahr stabil sein, die Erkrankung also nicht fortschreiten. Neben der autologen Melanozyten-Transplantation werden zur Vitiligo-Therapie auch die PUVA-Therapie, Phenylalanin oder Kortikosteroide eingesetzt. Quelle: Ärztliche Praxis online, 20.02.2002

Quelle: http://146.140.220.3:8103/dermalaie/archiv/2277.html




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