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VITILIGO-THERAPIE IM FACHKRANKENHAUS FÜR DERMATOLOGIE SCHLOSS FRIEDENSBURG (LEUTENBERG)

"Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapieformen wird die Vitiligo hier als komplexe, den ganzen Menschen betreffende, Störung verstanden;" d. h. die individuell unterschiedliche Gesamtsituation (familiäre Situation, Ernährungsweise,....) des jeweiligen Patienten wird berücksichtigt.

Das Therapiekonzept des Fachkrankenhauses für Dermatologie Schloss Friedensburg besteht im wesentlichen aus fünf Komponenten:

1. Innere Behandlung
2. Ernährung
3. Psychosomatische Betreuung
4. Äußere Behandlung
5. Educatorische Maßnahmen

ad 1.) Innere Behandlung

Entgiftung und Eliminierung erhöhter Konzentrationen von krankheitsbegünstigenden Substanzen (Fette, Cholesterin, toxische Metallverbindungen,...)
Ausgleich u. Regulation eines gestörten Vitamin-, Mineralien-, Enzymen- und Hormonhaushaltes
Modulation körpereigener Abwehrfunktionen Sanierung von Störungen im Magen-Darm-Bereich

ad 2.) Ernährung

ausführliche Anamnese der bisher. Ernährungsgewohnheiten (Patient muss ein Ernährungsprotokoll von mind. 1 Woche mitbringen)
gezielte Diagnostik (Testen v. ca. 100 Nahrungsmittelallergenen)
Erarbeitung eines patientenspezifisches Ernährungsprogrammes

ad 3.) Psychosomatische Betreuung

Priorität -> guter Kontakt zw. Personal und Patient Austausch der Patienten untereinander
Angebot div. Entspannungstechniken (autogenes Training,...)
Einzelgespräche

ad 4.) Äußere Behandlung

UVA-Bestrahlung ohne Verwendung phototoxischer Substanzen äußerliche Hautbehandlung mit Salbenpräparaten (cortisonfrei!)

ad 5.) Educatorische Maßnahmen

persönliche Gespräche, Vorträge -> Ziel: Fähigkeit des Patienten, erarbeitete Richtlinien nach dem Klinikaufenthalt selbst fortführen zu können

Die Tatsache, dass hier der PATIENT in seiner Individualität im Vordergrund steht, ist sicher positiv zu bewerten. Jeder Mensch ist anders, warum sollen dann nicht auch die Ursachen für Vitiligo bei jedem Patienten andere sein? Die Behandlung wird daher individuell auf den Patienten abgestimmt und man versucht das "Gießkannenprinzip"" zu vermeiden.

Erfahrungsberichte dazu:


Letzes Update ( Mittwoch, 22. März 2006 )



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